30
Okt
2006

jetzt ist sie weg

am mittwoch ist alles sehr gut gelaufen - der vormittag ist schnell vergangen, dann war ich mit maite und maitane mittagessen und sie sind noch mit zu mir gegangen, damit ich beim aufräumen noch ein bisschen unterhaltung hab.
dann slowenischkurs - in dem ich mich ehrlichgesagt ein bisschen gelangweilt habe und dann noch mit den studenten kurz in tildos
und endlich wars soweit: mit maitane harrte ich am bahnhof der ankunft des zuges der mir meinen ersten dialektsprechenden besuch brachte
maitane ist dann zu den anderen spanierinnen und ich bin mit elena heim. haben noch nudeln gemacht und dann sind wir ausgegangen. obwohl wir uns eigentlich schon auch mit den anderen treffen wollten blieben wir doch allein (wir hatten nämlich keine lust auf ne studentenparty in den gosposvetska-dormitories) irgendwann setzte sich ein alter, volltrunkener slowene zu uns (yesss) und das war echt nervig - hat dauernd auf mich eingequatscht und ich konnten noch so oft sagen, dass es mir leid tut, dass ich ihn nicht verstehe - als er dann noch sein bier ausgeleert hat (unter anderem auf elenas hose) haben wir uns an die bar gesetzt und sind dann auch bald heimgegangen.
am donnerstag sind wir nach einem croissant im gehen ca 5 stunden shoppen gegangen - ja das kann ich (wenn ich davor ein monat lang kein geschäft betrete)
wir sind zwar nicht wirklich fündig geworden, aber elena kennt jetzt die stadt und cockta (balkancola)
am abend waren wir dann im tildos und haben dort einen kollegen von gregor getroffen (andrej) mit dessem kollegen luca und ich hab meine ersten eigenen slowenischen sätze gebildet, die noch dazu verstanden wurden. dann sind wir zu den anderen ins satchmo
milosch war auch da ( mit dem wir im pekarna waren) und er hat uns auf seine geburtstagsfeier am 24. november eingelanden (ungefähr 10km außerhalb von maribor aber mit übernachtungsmöglichkeiten) es war ein extrem netter abend und mit elena ist es einfach wunderbar unkompliziert.
am freitag kam dann unser erster einbruch wir waren nur im park

elena-und-ich-im-park

und haben uns dann später einen film angeschaut am abend waren wir zum patata tortilla essen bei maite und maitane eingeladen

DSC01220

patata-tortilla

patata-tortilla1

danach waren wir nach einem langen verdauungsspaziergang noch im tacos auf einer 80er party, die gleichzeitig gregors abschiedsparty war. boschtian hat auch versprochen, dass er mich mal anruft, wenn er aus kaprun zurück kommt
das essen war übrigens ganz ohne salz - sie hatten nicht mal welches in der wohnung, weil sie alles ohnde salz kochen - kein wunder, dass ihnen dann das essen hier so scharf vorkommt.
am samstag waren wir noch mal shoppen (ich hab eine supernette kappe gekauft) dann waren wir im picasso essen und danach sind wir heim und haben noch ein paar ddr-filme angeschaut (mama da fällt mir ein ist noch nie eine jazz-cd vom standard für mich angekommen?)
dann hat elena noch kastanien geholt bevor wir uns wieder mal auf den weg ins tildos machten wo wir gratis melonenbowle bekamen. dann sind wir bei den portugiesinnen eingeladen und es war eine sehr nette party elena ist dann heim und ich bin mit den anderen noch kurz ins pekarna war auch noch total nett, hab lang mit kenji geredet und mit laura
am sonntag haben wir uns dann noch 2 hühnerkebap gegönnt, waren rechtzeitig am bahnhof (irgendwer hat uns am samstag darauf aufmerksam gemacht, dass zeitumstellung ist) aber zug ist keiner gekommen - es war alles sehr kurios und wir haben noch immer keinerlei erklärung was da eigentlich los war - auf jeden fall wurde elenas aufenthalt dererart um einige stunden verlängert.
aber der zug um halb fünf kam dann (auch nicht ganz ungeisterhaft) pünktlich auf die minute an umd weg war sie - meine erste besucherin
irgendwie ist es schon ein bisschen komisch jetzt - hab mich schon sehr schnell an ihre anwesenheit gewöhnt, aber es kommen ja noch mehr leute und ich bin momentan ja sowas von flexibel
noch mal zur erinnerung an euch: installiert skype!!!! mein benutzername: agnella1
lg bis dann
agnes
oszillatorjunge - 30. Okt, 23:02

ja, mei.

Deine freundinnen mit dem namen maite und maitane würden sehr gut zu einer jungen dame passen, die morgen zu mir zum abendessen kommt, die heisst nämlich maitexa. Das spricht man „maïtescha“ aus, das ist baskisch, weil sie auch baskin ist. Es kommen auch noch andere menschen mit nicht weniger klingenden namen, etwa: nana, natsch und magali, und dann noch, naja, mike. Lauter „m“ und „n“ und „a“. und dann ich noch und ich heisse unpassenderweise bob. Natsch hat morgen geburtstag und da hab ich sie und ein paar ihrer und meiner freunde auf ein essen eingeladen, unter anderem auch, weil meine eltern nicht da sind. Die machen gerade urlaub im drogenparadies holland. Ich wär ja gerne mitgegangen, aber man geht ja auch nicht mit einem taubstummen in ein konzert, das macht nicht so viel spass. Ich werde morgen gut kochen, und zwar semmelknödel, die ich aber nicht im wasser koche, sondern in einer kuchenform im ofen backe. Dazu gibt es eine gemischte pilz-pfanne mit einer schmantigen wein-knoblauch-schnittlauch-rahm-soße. Für den pilze-verabscheuer mike gibt es gedünsteten brokkoli mit gerösteten mandelsplittern und sesamkernen. Für alle auch noch einen salat nach art des chefs. Da kann man sich anschauen, durch wen ich so gut kochen gelernt habe:
http://www.youtube.com/watch?v=TONpPZLCB_M&mode=related&search=

Zum essen reiche ich erlesenen pinot blanc von der luxemburgischen mosel. Das wird das erste mal sein, dass ich so viele menschen zum abendessen einlade mit all dem schnick-schnack, so wie wenn wir erwachsen wären. Werden sie mir schnittblumen mitbringen? Oder pralinen?
Oder slowenisch? Hast du die sprache schon gut gelernt? Du bist ja ein naturtalent in den sprachen, das geht bestimmt gut! Apropos sprache: ich habe seit heute abend ein neues lieblingswort. Das vorherige war das wundersame „nichtsdestotrotz“. Das neue ist unspektakulärer, aber nichtsdestotrotz nicht weniger reizend: „wutschnaubend“. Ich möchte gar nicht wissen, was das verb „schnauben“ ganz genau bedeutet, weil es sonst alle meine witzigen vorstellungen von dieser mundtätigkeit über den haufen wirft. „mandy schnaubte vor wut und verliess ruckartig das zimmer.“ Das ist zum beispiel ein schöner satz, der mir sehr viel bedeutet. „Ruckartig“ ist vielleicht nicht so gelungen. Aber auf „–uckartig“ sollte es enden. Vielleicht lieber „ohnemitderwimperzuckartig“, aber das werden wir noch besprechen.
So, ich leg mich jetzt wieder neben die katze und geniess die stille im haus und im kopf. Ruhe im kopf wegen ruhe im haus. Und aus. Die maus.
Bleib gut, liebes agnetchen.
Le bob.

Flavianer - 1. Nov, 22:03

Grüss Dich!

Hi!

Zunächst muss ich mal sagen, dass ich mich mit Weblogs überhaupt nicht auskenne (sorry!) und eher durch Zufall zu deiner Seite gekommen bin, die ich nebenbei erwähnt durchaus amüsant finde! Weißt, ich hab nach einer Wohnung in Marburg "gegoogelt" und bin schliesslich hierher gelangt... :-) Und zufälligerweise war ich in diesem Sommersemester auch in Marburg als Erasmus-Student. Ich studiere nämlich BWL und ein Jus in Graz. Wohnen tu' ich eigentlich unweit von Marburg entfernt (ca. 30 km entfernt) - in Leibnitz (slow.: "Lipnica") in der Südsteiermark. Ich werd jedenfalls deinen Weblog weiterverfolgen und vielleicht treffen wir uns ja einmal in Marburg. Bin öfters unten, entweder gehe ich dort fort und/oder ich schau mir auch desöfteren den NK Maribor auf der "Baustelle" des Ljudski Vrt an ;-)) Bin ein bissi ein Fan von den violetten Stajerski...

Liebe Grüße von
Lamprecht Christoph
(Mail: lamprecht1@gmx.at)

saxo - 2. Nov, 00:12

freut mich freut mich

das find ich ja nett, dass ich mit diesem weblog sogar neue leute kennenlerne. ich kenn mich übrigens auch nicht so gut aus (wie man an der positionierung der fotos erkennt)
würd mich freuen dich mal zu treffen und vieleicht mal was trinken zu gehen in maribor meine mail adresse: agnes.mair@student.uibk.ac.at
bis dann mal
agnes

oszillatorjunge - 5. Nov, 20:03

herbst, fertig, los

die cd mit den besten deutschen knallbonbon-liedern der welt ist bereits in einem couvert und wird morgen in einen gelben kasten geworfen.
meine diplomarbeit ist auch fertig gedruckt und gebunden. es tut gut, das in der hand zu halten. ich habe aber gleich auf der ersten seite, die ich aufgeschlagen habe einen fehler entdeckt. und dann noch einen. daraufhin habe ich mir gesagt, ich schau sie einfach nicht mehr an, sondern betrachte sie als geschälte birne (luxemburgischer ausdruck für vollendete angelegenheit).
geht es dir denn noch immer gut? vermisst du innsbruck manchmal? oder johanna und mich und die anderen? ich denke oft an dich. ich glaube, ich habe heute von dir geträumt, bin aber nicht mehr sicher. ich war auf jeden fall in innsbruck auf einer party und simon war da. ich wollte gerade auf dem klo pinkeln, da kam ein betrunkener reingestürzt und hat gekotzt. die kotze ist aber nicht auf den boden gefallen, sondern zur decke gewandert und ist dann auf meinen kopf getropft.
hier nur noch zur information ein paar nachträge zu anekdötchen, die ich früher geschrieben habe: die junge frau, für die mein freund geschwärmt hat, habe ich zu unrecht für nicht an männern interessiert gehalten. die beiden hatten gestern ein rendez-vous mit kerzenschein im restaurant, und den erzählungen nach hat nicht nur die kerze geknistert, ich freue mich sehr für ihn. und für mich, denn (bei aller freundschaft und geduld) muss ich mir ab jetzt nicht mehr sein gejammere anhören, er sei hässlich und blöd. und dann wollte ich noch sagen, dass mein abendessen sehr gut gelungen war. die gäste kamen und jeder war zufrieden. sie haben mir keine blumen mitgebracht, auch keine pralinen, sondern alkohol.
ich wünsche dir eine sehr schöne woche und hoffe, der herbst ist dort ebenso schön wie hier!
dein bob.

saxo - 6. Nov, 13:46

mein liebster bob

tut mir leid, dass ich immer nur so wenig antworte - aber insgesamt schreib ich ziemlich viel und dann fehlt mir meistens die lust dazu. ich freu mich immer so über deine kommentare und hoffe, dass deine zukunftsängste sich bald normalisieren - ich bin mir sicher, dass du immer einen weg findest das leben zu genießen auch wenn du einen normalen arbeitsalltag hast! mich plagen im moment auch zufunftsängste, weil das geld noch nicht auf dem konto ist und ich heute um halb sechs die miete zahlen muss - sie wird mir zwar nicht gerade irgendwelche schläger auf den hals hetzen - aber trotzdem.
ich vermisse innsbruck eigentlich gar nicht manchmal ein paar leute, aber die hab ich in den ferien auch oft vermisst - es geht mir also immer noch gut, obwohl ich glaub ich eine woche brauche um mich vom samstag zu erholen.
den rest werd ich dann in den normalen blog schreiben - ganz liebe grüße, ich freu mich schon sehr auf die cd
bis dann
agnes
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